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Alle Studienfächer in Zahlen

Fächersystematik

65 Studienbereiche im Überblick: Informatik, Rechtswissenschaften, Medizin, Psychologie und mehr

Ein Studienbereich bündelt verwandte Studienfächer. Wirtschaftswissenschaften ist mit 440.803 Studierenden der größte, Informatik folgt mit 273.941.

Voller Hörsaal in einer Universität
Foto: Yan Krukau / Pexels
65Studienbereiche
10Fächergruppen
440.803Studierende im größten Bereich (Wirtschaftswissenschaften)
251Fächer darunter

Die amtliche Statistik gliedert das Hochschulangebot in drei Ebenen: zehn Fächergruppen, 65 Studienbereiche und darunter die einzelnen Studienfächer. Die Studienbereiche sind die mittlere Ebene und für die Studienwahl oft die praktischste, weil sie verwandte Fächer zusammenstellen. Wer ein Psychologie Studium, ein Jura Studium oder ein Medizin Studium sucht, findet hier den passenden Bereich samt Nachbarfächern.

Die Größenunterschiede sind enorm. Wirtschaftswissenschaften kommen auf 440.803 Studierende in elf erfassten Fächern, Informatik auf 273.941 in sieben, Rechtswissenschaften auf 139.220 in zwei. Humanmedizin (ohne Zahnmedizin) und Psychologie bestehen im Verzeichnis jeweils aus nur einem Fach, mit 120.553 beziehungsweise 119.006 Studierenden. Maschinenbau/Verfahrenstechnik dagegen verteilt 134.938 Studierende auf 20 Fächer.

Die Summe pro Studienbereich enthält auch Fächer mit weniger als 50 Studierenden, die im Verzeichnis selbst nicht einzeln geführt werden. Die Seiten zeigen deshalb die Gesamtzahl des Bereichs und die Zahl der Fächer, die hier eine eigene Seite haben.

Wo Studierende (alle Hochschulen) am höchsten ist

  1. Wirtschaftswissenschaften440.803
  2. Informatik273.941
  3. Rechtswissenschaften139.220
  4. Maschinenbau/Verfahrenstechnik134.938
  5. Sozialwesen122.470
  6. Humanmedizin (ohne Zahnmedizin)120.553
  7. Psychologie119.006
  8. Erziehungswissenschaften96.704
  9. Gesundheitswissenschaften79.118
  10. Elektrotechnik und Informationstechnik74.041
Top 10 nach Studierende (alle Hochschulen)

Studienbereiche von A bis Z

B

C

P

R

Z

So ist die Fächersystematik aufgebaut

Die oberste Ebene sind zehn Fächergruppen, etwa Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften. Darunter liegen die Studienbereiche, und erst auf der dritten Ebene stehen die Studienfächer wie Betriebswirtschaftslehre, Psychologie oder Pharmazie. Die Gliederung stammt vom Statistischen Bundesamt und gilt einheitlich für alle Hochschulen.

Zum Wintersemester 2025/26 wurden einige Fächergruppen neu geschnitten: Sport steht nun in einer eigenen Zuordnung, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sind getrennt. Der Vorjahresvergleich ist deshalb über Studienbereich und Studienfach hergestellt.

Wie Sie den passenden Bereich finden

Wenn Sie nur eine grobe Richtung kennen, hilft der Blick auf die Nachbarfächer. Wer ein Biologie Studium erwägt, findet im selben Bereich auch Biotechnologie und Biomedizin; wer ein Informatik Studium plant, sieht dort unter anderem Medieninformatik und Wirtschaftsinformatik. Die Ratgeber ergänzen das mit Inhalten und Ablauf, das Lexikon erklärt die Begriffe.

Für eine Entscheidung reicht die Statistik allein nicht. Sie zeigt, wie viele Menschen ein Feld gewählt haben, nicht, ob es zu Ihren Stärken passt. Dafür gibt es den Ratgeber Welches Studium passt zu mir?.

Was die Summen bedeuten

Die Studierendenzahl eines Studienbereichs ist die Summe aller Eingeschriebenen mit einem Fach dieses Bereichs als erstem Studienfach. Zweit- und Drittfächer fließen nicht ein, damit niemand doppelt zählt. Große Bereiche sind nicht automatisch besser oder schlechter, sie zeigen nur, wo viele Menschen studieren.

Die Zahl der Fächer im Verzeichnis ist ein Maß für die Breite eines Bereichs: Einige bestehen aus einem einzigen Fach, andere aus mehr als zehn.

FAQ

Was ist ein Studienbereich?

Eine Zwischenebene der amtlichen Fächersystematik: Sie fasst verwandte Studienfächer zusammen und gehört selbst zu einer von zehn Fächergruppen. Im Verzeichnis gibt es 65 davon.

Welcher Studienbereich ist der größte?

Wirtschaftswissenschaften mit 440.803 Studierenden im Wintersemester 2025/26, gefolgt von Informatik mit 273.941 und Rechtswissenschaften mit 139.220.

Warum bestehen manche Bereiche nur aus einem Fach?

Weil die Systematik dort keine feinere Unterteilung führt oder weitere Fächer unter 50 Studierende hatten. Humanmedizin (ohne Zahnmedizin) und Psychologie sind Beispiele.

Zählen Zweitfächer mit?

Nein. Die Statistik folgt dem ersten Studienfach der Eingeschriebenen, so wird niemand doppelt gezählt.

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