Erklärt
Studienabbruch
Ein Studienabbruch bedeutet, das Studium ohne Abschluss zu beenden, und ist an vielen Hochschulen mit einer Beratung verbunden.
Ein Studienabbruch liegt vor, wenn ein Studium ohne Abschluss beendet wird. Gründe sind oft falsche Erwartungen an das Fach, Überforderung, finanzielle Probleme oder der Wunsch nach einem praktischen Einstieg. Ein Abbruch ist keine Seltenheit und kann auch der richtige Schritt sein, wenn der Studiengang nicht passt.
Viele Hochschulen bieten vor einem Abbruch eine Beratung an. Dort lässt sich klären, ob ein Fachwechsel, eine Beurlaubung oder eine Anerkennung bisheriger Leistungen für einen anderen Weg sinnvoll ist. Auch die Frage, was mit bereits erworbenen Leistungspunkten passiert, kommt hier zur Sprache.
Wer abbricht, sollte vorher Exmatrikulation, Versicherung und Fördermittel klären. Ein geordneter Abschluss verhindert später Probleme bei Bewerbungen oder bei der Anerkennung im Beruf.
Verwandte Begriffe
- StudienberatungDie Studienberatung der Hochschule hilft bei der Wahl des Studiengangs, bei Problemen im Studium und bei Fragen zu Zulassung und Ablauf.
- ExmatrikulationDie Exmatrikulation beendet die Studierendeneigenschaft an einer Hochschule, etwa nach Abschluss, Studienabbruch oder Studiengangwechsel.
- StudiengangwechselBeim Studiengangwechsel wechselt man innerhalb derselben Hochschule das Fach, meist mit Anrechnung bereits erbrachter Leistungen.
- BeurlaubungDie Beurlaubung unterbricht das Studium für eine festgelegte Zeit, etwa wegen Krankheit, Elternzeit oder Auslandsaufenthalt.