Erklärt
Fachhochschule
Die Fachhochschule ist eine Hochschulart mit einem stärkeren Praxisbezug, die anwendungsorientierte Studiengänge anbietet.
Die Fachhochschule, heute meist Hochschule für angewandte Wissenschaften genannt, legt den Schwerpunkt auf praxisnahe Ausbildung. Studiengänge enthalten oft Praktika, Projekte mit Unternehmen und Lehrende mit beruflicher Erfahrung. Forschung spielt eine Rolle, steht aber meist weniger im Vordergrund als an Universitäten.
Für Studierende bedeutet das einen klar strukturierten Ablauf mit festen Praxisphasen. Der Übergang in den Beruf fällt vielen leichter, weil die Inhalte früh an Berufsfelder anknüpfen. Ein Wechsel an eine Universität ist möglich, oft aber nur mit Prüfung der Anerkennung.
Beim Vergleich zwischen Hochschularten hilft die Frage, wie du lernen möchtest. Wer forschen und theoretisch arbeiten will, findet an Universitäten mehr Angebote. Wer schnell in die Praxis möchte, ist an Fachhochschulen oft besser aufgehoben.
Verwandte Begriffe
- UniversitätDie Universität ist eine Hochschulart mit breitem Fächerangebot, Forschungsauftrag und in der Regel auch Promotionsrecht.
- PraktikumEin Praktikum ist eine zeitlich begrenzte Tätigkeit in einem Betrieb oder einer Einrichtung, die oft Teil des Studienplans ist.
- HochschulzugangsberechtigungDie Hochschulzugangsberechtigung ist der Nachweis, dass man ein Studium an einer Hochschule beginnen darf, etwa durch das Abitur.
- StudiengangwechselBeim Studiengangwechsel wechselt man innerhalb derselben Hochschule das Fach, meist mit Anrechnung bereits erbrachter Leistungen.